Das Letzte über die Letztbegründung

Auf ancaps.de bin ich gerade in eine nette Diskussion reingeschlittert. Es geht um Hoppes Letztbegründung libertärer Ethik. Etwas hat sie mir schon gebracht, nämlich Verweise auf bereits erfolgte Kritiken (wie diese) und eine Gegenkritik von Kinsella.

Und wo ich mir doch gerade einen Blog angelegt habe, kann ich doch gleich mal meine Position dazu hier darlegen. Ich hoffe ein paar englische Zitate sind nicht zu frustrierend für den Leser.

Wenn jemand irgendwas, was auch immer, was sich außerhalb der reinen Mathematik befindet, und was auch nur entfernt mit der Realität zu tun hat, mit absoluter Sicherheit, unbezweifelbar, zu beweisen zu können behauptet, ist er für mich erst einmal … äh, ich lasse es lieber, schließlich halte ich in vieler Hinsicht sehr viel von Hoppe. Und diesen Blödsinn hat er ja bloß bei Habermas gelernt. Nicht jeder hat schließlich das Glück, gute Lehrer abzukriegen, und den einen oder anderen Nonsens, den man beigebracht gekriegt hat, behält man halt bei.

Ich bin, wie gesagt, Physiker, und für mich ist selbstverständlich, dass wissenschaftliche Theorien nur Vermutungen sind. Vermutungen, die mehr oder weniger gut begründet sind, aber niemals unbezweifelbar werden können.

Ausnahmen für die reine Mathematik würde ich gelten lassen. Aber selbst da wäre gesunde Skepsis angebracht. Möchte gar nicht wissen, wie viele akzeptierte mathematische Beweise falsch sind. Das dürfte erst anders werden, wenn die Mathematiker wirklich auf eine rein formale Sprache übergehen so dass sie ihre Beweise von Beweisprüfungs-Programmen überprüfen lassen können. Maschinen finden jedenfalls Lücken, die man als Mensch auch bei zehnmal hinschauen übersieht. Soviel habe ich durchs Programmieren gelernt: Der Compiler hat meistens recht. (Allerdings auch nicht immer – hab auch schon genug Compilerfehler gesehen.)

Aber, wie gesagt, lassen wir die Mathematik ruhig als Ausnahme gelten. Naturwissenschaftliche Theorien sind jedoch keine solche Ausnahme. Sie bleiben immer bezweifelbar. Und wie soll Ethik ohne jeden Rückgriff auf Bezweifelbares aus der Naturwissenschaft auskommen?

Unbezweifelbare Letztbegründung ist unmöglich. Dies ist das Münchhausen-Trilemma: Man kann sich nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Wer das versucht, hat nur drei Möglichkeiten: Entweder er bricht die Begründung irgendwo ab. Oder er endet in einem logischen Zirkel. Oder er wird niemals fertig. Ein unendlicher Beweis ist allerdings auch nicht wirklich überzeugend.

Nun hatte Apel die Schnapsidee, wie man sich da rauswinden könnte. Und er hat sich eine nette Bezeichnung dafür ausgedacht: Transzendentalpragmatik. Klingt das nicht schön?

Nunja, die Idee ist folgende: Um eine These zu begründen, muss man argumentieren. Und dabei kann es passieren, dass man durch sein eigenes Verhalten in einen Widerspruch zur Theorie, die man verteidigt, gerät. Das heißt dann „performativer Selbstwiderspruch“. Sowas passiert mit Theorien wie „Es gibt keine Wahrheit“ – wenn sie stimmen würde, wäre sie eine.

Dass solch ein Argument überhaupt dazu taugt, philosophische Theorien zu widerlegen, liegt wohl nur daran, dass Philosophie oft sowas von abgedriftet ist, dass Theorien, die sogar von manchen Leuten ernstgenommen und verteidigt werden, bei so ziemlich jeder Konfrontation mit der Realität hoffnungslos scheitern. In diesem Fall reicht es eben, wenn man sich ein beliebiges Verhalten raussucht. Und da ist es einfach mal besonders lustig, wenn selbst das Verhalten des Verteidigers beim Verteidigen ausreichend ist.

Aber wie kommt man von der Idee, dass einige Theorien so abstrus sind, dass man schon bei diesem Beispiel einen Widerspruch findet, zu der Idee, dass man auf diese Art eine spezielle, ganz konkrete Theorie beweisen könnte? Das hieße doch, nicht nur ein paar völlig bekloppte philosophische Theorien, sondern alle anderen Theorien müssten sich mit demselben amüsanten Trick erledigen lassen.

Jungs, träumt weiter, kann ich da nur sagen. Meine Gegenthese: Jede auch noch so abstruse Theorie, die unter einem performativen Selbstwiderspruch leidet, kann mit relativ geringen Modifikationen davor gerettet werden.

Ein Beispiel sollte genügen – der eben gerade erwähnte Relativismus: „Es gibt keine Wahrheit“. Vor dem performativen Selbstwiderspruch hat ihn Feyerabend auf amüsante Art gerettet: Wenn es eh keine Wahrheit gibt, braucht man ja auch gar nicht ernsthaft zu diskutieren. Diskutieren kann man natürlich, beispielsweise wenn man Spaß daran hat, auf diese Art verklemmte Rationalisten zu ärgern. Wo kann man nun in dieser Moral einen Selbstwiderspruch finden, wenn jemand mit ernsthaftem Gesicht rationale oder scheinbar rationale Argumente vorträgt? Man kann ja dem Verhalten nicht ansehen, ob der sich nicht innerlich totlacht, dass sein Stuss von seinen Opponenten wie ein ernsthaften Argument behandelt und ernsthaft widerlegt wird.

Ganz abgesehen davon, dass performative Selbstwidersprüche auch nicht unbedingt die beeindruckendsten Argumente sind. Um wirklich tödlich zu sein, muss man schon eine spezielle Wahrheitstheorie vertreten (wie insbesondere Apel das auch explizit tut), nämlich die Konsenstheorie der Wahrheit: Das einzige Wahrheitskriterium ist der Konsens in einem argumentativen Diskurs.

Es gibt da so seltsame Abweichler, die meinen, Übereinstimmung mit der Realität sei Wahrheit. Daraus folgen dann merkwürdige Ansichten wie dass eine Behauptung, die mit der Realität übereinstimmt, auch dann wahr sei, wenn darüber in einem Diskurs kein Konsens erreicht werden kann. Sowas aber auch. Das könnte man ja bis ins Extrem treiben und meinen, eine Theorie würde nicht falsch werden selbst wenn niemand sie argumentativ verteidigt. Nein, in der wahren Philosophie zählt nur der Konsens im abstrakten argumentativen Diskurs als Wahrheitskriterium, genau wie in der wahren Politik die Mehrheitsmeinung, egal was sich in irgendeiner Realität abspielt. Und damit ist ein performativer Widerspruch nicht nur eine kleine Peinlichkeit für den Verteidiger, die man als ad hominem ignoriert, sondern tödlich für die verteidigte Theorie.

Es bleibt also nur noch eine Kleinigkeit. Wir müssen nur noch zeigen, dass alle Theorien – außer der Einzig Wahren Theorie, die wir unbezweifelbar beweisen wollen – zu einem „performativen Selbstwiderspruch“ führen. Nunja, versuchen wir es. Dazu nehmen wir also jemanden an, der die uns unbekannte Alternativtheorie argumentativ verteidigt. Schön. Und jetzt her mit dem Widerspruch. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Schließlich wissen wir rein gar nichts über die Theorie, die er vertritt, außer dass sie nicht mit der Einzigen Wahren übereinstimmt.

Aber das ist doch was. Nichtübereinstimmung mit der Einzig Wahren Theorie. Oder, besser, Ablehnung der Einzig Wahren Theorie.

Unterschied aufgefallen? Wenn die Theorie „Rosa Einhörner haben goldene Hufe“ die Einzig Wahre Theorie ist, ist die Ablehnung dieser Theorie „Rosa Einhörner haben keine goldenen Hufe“. Und damit haben wir doch schon mal eine gemeinsame Diskussionsgrundlage aller denkbaren Theorien – rosa Einhörner und deren Hufe. Man muss nur noch über das Material einen Konsens finden. Also betrachten wir die Alternativen: Eisen (rostet viel zu leicht), Strontium (radioaktiv), naja, und so weiter.

Wen stört dabei schon, dass es, rein theoretisch, die Möglichkeit gäbe, bei der Streitfrage unentschieden zu bleiben? Was ist mit Theorien, in denen es gar keine rosa Einhörner gibt? Was mit denen, in denen „Einhorn“ gar nicht definiert ist, gar keine wohldefinierte Bedeutung hat? Die fallen alle unter den Tisch, wir brauchen uns nicht mehr damit abzumühen, in ihnen performative Widersprüche zu finden. Wie praktisch.

Bei Theorien über rosa Einhörner fällt sowas dummerweise schnell auf. Bei libertärer Ethik glücklicherweise nicht so schnell. Die Regeln selbst sind ja höchst plausibel, die dabei verwendeten Begriffe entstammen der Alltagssprache. Es ist sowieso sehr praktisch, dass man in der Philosophie bequemerweise Alltagssprache verwendet (wenn auch mit gut klingenden Fremdwörtern durchsetzt). Dadurch fällt niemandem auf, dass bei ihrer Verwendung überhaupt Interpretation stattfindet, und dass Interpretation immer Theorie voraussetzt.

Und so fällt der kleine Trick nicht auf. Zum Beweis der These, dass jeder Eigentümer seines Körpers ist, brauchen wir nur noch die Theorie zu widerlegen, dass man nicht Eigentümer seines Körpers sei. In Theorien, die beispielsweise einen eingeschränken Eigentumsbegriff verwenden, bei dem man vielleicht in Extremfällen zu irgendwas verpflichtet ist, muss man keinen performativen Widerspruch mehr finden. Wäre ja auch schwierig, schließlich wäre die Diskussion ja kein solcher Extremfall und das Eigentum an sich selbst in diesem Fall nicht eingeschränkt. Wo sollte da ein Widerspruch herkommen, der nicht auch in der Einzig Wahren Theorie auftreten würde?

Es gibt leider weitere Schwierigkeiten. Mit obigem Trick erreicht mal lediglich, dass die übriggebliebenen Theorien denselben Eigentumsbegriff wie die Einzig Wahre Theorie verwenden. Unangenehmerweise ist die libertäre Eigentumsbegriff etwas ungeeignet für die Erzeugung performativer Widersprüche. Er unterscheidet nämlich Eigentum klar von der Nutzung. Der eine kann Eigentümer sein, aber jemand anderem das Eigentum zur Nutzung überlassen. Aus der Nutzung folgt daher nichts über das Eigentum. Aber es soll ja nun ein Widerspruch zwischen der Theorie und dem Verhalten des Verteidigers der Theorie gefunden werden. Nur, wenn man den üblichen Eigentumsbegriff verwendet, folgt aus dem Verhalten nur die Nutzung, und rein gar nichts über das Eigentum.

Praktischerweise betreiben wir hier Philosophie, da muss man das nicht so genau nehmen. Wir verwenden also in der philosophischen Variante der Einzig Wahren Theorie einfach einen einfacheren Eigentumsbegriff, der nicht zwischen Eigentum und Nutzung unterscheidet. Der Nutzer ist immer der Eigentümer. Das wäre zwar fatal für die Wirtschaft – kein Kredit mehr, keine Vermietung, keine Verpachtung, das würde wohl schneller den Bach runtergehen als der real existierende Sozialismus. Aber man muss den feinen Unterschied ja niemandem auf die Nase binden. Man spricht einfach nur von Eigentum, Nutzung wird einfach nicht erwähnt. Wem fällt das schon auf? Und wennschon, wenn es jemandem auffällt, kann man das ja in der Antwort einfach ignorieren. (Fällt auch nicht auf, da es ja genügend andere Schwächen zu verteidigen gibt.)

Wir haben inzwischen einiges erreicht. Wir müssen nur noch Theorien betrachten, die einen extrem simplifizierten Eigentumsbegriff verwenden und die Theorie, dass man Eigentümer seines eigenen Körpers ist, ablehnen. Bleibt also sowieso nur noch Schrott übrig. Was höchst praktisch ist, denn man hat es jetzt nicht mehr mit irgendwelchen realen Verteidigern dieser Theorien zu tun. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die verbleibenden Theorien Schrott sind – selbst die Anhänger der Sklaverei wollen schließlich ihre Sklaven zumindest zum Essen und Schlafen auch mal sich selbst überlassen dürfen. Und da außerdem alle Beteiligten der Wunsch einigt, das, woran sie glauben, auch gut begründet zu sehen, braucht man nicht mehr viel Kritik zu befürchten.

Der Rest ist also einfach: Zwar gibt es immer noch nicht wirklich interessante aber immerhin denkbare Alternativen wie eine Sklaverei mit aufgeteiltem Eigentum, bei denen man keine Chance hätte: Zum Essen, Schlafen, und Diskutieren, insgesamt 8 Stunden pro Tag, gehört der Sklave sich selbst, ansonsten dem Sklavenhalter. Auf einen performativen Widerspruch kann man hier nicht hoffen.

Doch es gibt eine Lösung: Man leitet einfach die Goldene Regel her. Der Rest ist dann wirklich schon trivial. Es bleibt eigentlich nur noch das völlig unpraktikable „jeder hat gleiches Eigentum an jedem anderen“ übrig. Geschenkt.

Bleibt also die Herleitung der Goldenen Regel. Ganz einfach ist das allerdings auch nicht. Schließlich pflegt man in Diskussionen die anwesenden Trottel keineswegs gleichzubehandeln. Von parlamentarischen Diskussionen mit politisch fixierten Redezeiten mal abgesehen – aber selbst da leeren sich öfter mal die (sowieso schon leeren) Ränge.

Aber da hatte Hoppe wirklich eine geniale Idee, muss man ihm lassen: Argumente in einer Diskussion sind ihrer Natur nach universell – sie wirken durch ihre argumentative Kraft, und das auf jeden der sie versteht. Und in diesem Sinn ist das Ergebnis auch universell: Ein argumentativ begründeter Satz beansprucht universelle Gültigkeit. Denn die Argumente, die ihn begründen, wirken universell. Und schon haben wir ein „Prinzip der Universalität“ aufgezeigt. Und ist die Goldene Regel nicht eigentlich dasselbe? Naja, eigentlich nicht, aber wenn man wirklich will, mit Augen zu und durch, geht das schon. Ein kleiner Sprung von der universellen Gültigkeit einer Aussage (die Regel ist auf eine für alle gleich verständliche Weise begründet und daher von allen gleichermaßen als begründet zu akzeptieren) zur Universalität des Inhaltes der Aussage (die Regel ist eine für alle Menschen gleiche Forderung) fällt dann nicht weiter auf. Man spricht einfach vom „Prinzip der Universalität“. Die Regel ist für alle gleich gültig. Feinheiten der Bedeutung von „gleich gültig“ sind gleichgültig.

Den Unterschied bemerkt man nur, wenn man sich konkrete Beispiele anschaut. Nehmen wir mal das Argument eines Sklavenhalters, der aufgefordert wird, seinen Sklaven freizulassen. Er argumentiert, dass der Sklave sein Eigentum sei, dass er ihn für sein hart erarbeitetes Geld gekauft habe, und dass es dumm für ihn wäre, sein Eigentum einfach so wegzuschmeißen. Wir wollen hierbei nicht die Gültigkeit dieses Arguments betrachten, sondern lediglich was an ihm universalisierbar und universell ist und was nicht.

Das Argument arbeitet ganz eindeutig über seine Universalisierung. Die konkrete Situation des Sklavenhalters wird als spezieller Fall einer universelleren Situation interpretiert: Er hat legal erworbenes Eigentum, durch Kaufvertrag erworben, bezahlt mit eigenem Geld, und es wäre blöd, sein Eigentum wegzuwerfen. Dies ist universell verständlich. Auch sein Sklave kann dieser Argumentation durchaus folgen, er würde wohl sein Eigentum auch nicht wegschmeißen wollen, wenn er welches hätte. Und in diesem Sinne ist auch der Anspruch des Sklavenbesitzers universell, nämlich begründet durch ein universell nachvollziehbares Argument. Der universelle Anspruch der These auf Akzeptanz ist gegeben, eine universell überzeugende argumentative Begründung ist auch da, nur der Inhalt der These widerspricht blöderweise der Goldenen Regel.

Aber glücklicherweise muss man ja nicht solche konkreten Beispiele auseinandernehmen. Als Philosoph kann man sich schon mal auf abstraktere Betrachtungen zurückziehen. Das sieht dann so aus:

Quite commonly it has been observed that argumentation implies that a proposition claims universal acceptability, or, should it be a norm proposal, that it is ‚universalizable.‘ Applied to norm proposals, this is the idea, as formulated in the Golden Rule of ethics or in the Kantian Categorical Imperative, that only those norms can be justified that can be formulated as general principles which are valid for everyone without exception.

Überzeugt? Hat jedenfalls was. Wir leiten erstmal das „Prinzip der Universalität“ her, und dann wenden wir es auf den Inhalt Normen an und bekommen die Goldene Regel. Dass wir es für den Inhalt von Normen gar nicht hergeleitet haben, sondern nur für den Anspruch auf Akzeptanz, naja, den Unterschied merkt eh keiner. Schließlich drohen ganz andere Gefahren, als dass man sich um solche Kleinigkeiten kümmern könnte:

Again, either the universalizability requirement is taken seriously, or it is not. If not, the door to ethical skepticism is opened wide.

Die Angst vor dem Skeptizismus – ja, das ist ein Hauptpunkt der Sucher nach absolut sicherer Wahrheit. Wer, mit Popper, absolute Sicherheit für einen naiven Traum hält und Regeln entwickelt, wie man mit unsicherem Wissen, mit Plausibilität rational umgeht, ist natürlich kein Skeptiker. Im Gegenteil. Er hält verschiedene Theorien für wahr, andere für falsch. Er hat lediglich keine Illusion vollständiger, absoluter Sicherheit. Und ist deshalb bereit, sich Argumente anzuhören, die gegen die Theorien sprechen, die er augenblicklich für wahr hält. Um diese Argumente zu bewerten und seine Meinung eventuell zu ändern – entweder eine andere Theorie für wahr zu halten, oder auch offen unsicher zu sein, für welche von zwei Theorien mehr spricht.

Für den Sucher nach beweisbarer, sicherer Wahrheit sieht das anders aus. Nicht absolut sicher bewiesen ist für ihn gar kein Wissen. Nur was sicher bewiesen ist, zählt. Und wenn jemand behauptet, nichts sei außerhalb der Mathematik sicher bewiesen, ist er Skeptiker, glaubt an gar nichts mehr.

Der kritische Rationalist hat eine gesündere Einstellung dazu: „Nicht sicher beweisbar? Na und? Nichts ist sicher beweisbar. Also komm wieder wenn du echte Gründe zum Zweifeln hast.“ Die Suche nach absoluter Sicherheit überlässt er den Angsthasen.


1 Antwort auf „Das Letzte über die Letztbegründung“


  1. 1 ApX 01. November 2011 um 20:07 Uhr

    Sehr gute Analyse, nur würde ich selbst bei der Mathematik die Letztbegründung weglassen.

    Hier eine Würdigende Kritik an Hoppe, Rothbard etc. verfasst von einem kritisch Rationalistischen Libertären.

    gkpn.de/liberal3.htm

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