Wie die Zeit Kriegsverbrechen verheimlicht.

In einem Zeit-Artikel über Aleppo war ein Kommentator verwundert darüber, dass die Zeit nicht über ein Kriegsverbrechen berichtet, welches die von der Zeit propagandistisch unterstützten „moderaten Rebellen“ in Aleppo begangen haben. Sie haben nämlich die Kriegsgefangenen, die sie über die Jahre gemacht haben, nicht, wie ausgemacht, freigelassen, sondern ermordet. Hier ist ein Bericht über dieses Verbrechen.

Jemand fragte nach einer Quelle für dieses Verbrechen. Nun, ich wollte ihm eine Quelle geben:

Ich war zu diesem Zeitpunkt aus mir nicht bekannten Gründen, wohl für politisch unerwünschte Äußerungen, mal wieder unter Vorzensur gestellt worden. Also meine Kommentare wurden nicht gleich veröffentlicht, sondern erstmal begutachtet, und dann entschied die Moderation, ob sie sie veröffentlicht oder nicht.

Während die meisten Kommentare, die ich an dem Tag schrieb, schon veröffentlicht worden sind, bleibt dieser Versuch eines Kommentars unveröffentlicht. Wobei das kein Zufall ist, ich hatte vorher schon dasselbe versucht, ohne einen Screenshot zu machen, mit einer anderen Quelle. Beide sind bis jetzt unveröffentlicht.

PS: Immerhin, ein anderer Kommentator, wohl ohne Vorzensur-Regime, hat es geschafft, den unerwünschten Link durchzukriegen. Was halt eben auch zeigt, was für einen Unterschied die Vorzensur macht. In Zeitungen, wo alles nur mit Vorzensur durchgeht, hätte der Link keine Chance gehabt.


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