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Die Blamage der Globalisten I: Skripal

Die Globalisten haben sich gerade gewaltig blamiert. So gewaltig, dass man sich einfach nur an den Kopf fassen muss. Das erstaunlichste an dieser Veranstaltung ist: Wie können die Globalisten so dumm sein, sich auf diese Art und Weise vorführen zu lassen?

Die Blamage ist so groß, dass ich sie unterteilen muss in mehrere Beiträge. Der erste Beitrag betrifft den Fall Skripal. Hier haben sich die Globalisten angestrengt, der Welt folgendes zu zeigen:

  • Anschuldigungen der Globalisten gegen Russland scheren sich überhaupt nicht um die Wahrheit, nicht mal darum, ob die Anschuldigungen überhaupt plausibel sind. Was man leicht erkennen kann, weil Russland keinerlei Motiv hatte es zu tun, aber ein starkes, es nicht zu tun.
  • Es kümmert überhaupt nicht, dass die Motivlage eher auf die Gegner Russlands zeigt.
  • Die Indizien, die vorgebracht wurden, sind lächerlich. Sie sind inzwischen widerlegt, aber das kümmert niemanden.
  • Die Bestrafung erfolgt ohne jede Beziehung zu irgendeinem Schuldnachweis.
  • Rechtliche Verpflichtungen kümmern GB überhaupt nicht mehr.
  • Behauptungen, es gäbe Geheimdienstbeweise, die man wegen Quellenschutz nicht veröffentlichen könnte, die aber die Politiker hätten, wurden lächerlich gemacht.
  • Als eigentliche Ursache für die trotzdem gezeigte „Solidarität“ anderer Staaten zeigte sich einfach nur blanker politischer Druck aus Washington.
  • Die Europäer wurden aufgeteilt in anständige Politiker, die dem Druck, sich unethisch zu verhalten, nicht nachgaben, und von den USA erpressbare Waschlappen.

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Wie man Putin-Interviews verfälscht

Im Zusammenhang mit der koordinierten Hetze gegen Russland im Zusammenhang mit dem Skripal-Fall wurde öfter mal auch ein Video Putins von 2010 wieder aufgewärmt. Der Independent beschreibt dieses Video so:

A video has re-emerged online that shows Vladimir Putin issuing apparent death threats to Russia’s “traitors”.

In the clip the Russian President is seen warning that those who betray the country would face consequences.

Also, grob übersetzt, ein Video sei aufgetaucht welches zeigt, wie Wladimir Putin Morddrohungen gegen russische Verräter macht. Der Clip zeige den russischen Präsidenten, wie er warnt, dass die, die ihr Land verraten, Konsequenzen zu erwarten hätten.

Wie üblich wenn westliche Quellen Putin oder andere russische Politiker zitieren, ist es ratsam, sich das Original zu besorgen und zu vergleichen. Ich hab das auch schon früher gemacht. Und auch hier wieder ein Treffer.
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Und mal wieder verteidigt die Zeit die Weißhelme

Ich habe es mal wieder geschafft, dass ein Kommentaraccount von mir auf Zeit Online gesperrt wurde.

Eigentlich nur das übliche, die Zeit konnte sich mal wieder nicht enthalten, ein Bild aus der neuen Kustrichtung „Weißhelm mit verletztem Kind auf dem Arm vor Ruinen“ zu bringen. Ich habe dann die Fans dieser Kunst auf ein paar schöne Sammlungen hingewiesen, nämlich diese und diese. Dass die zweite auf russisch war, war, obwohl es darauf eigentlich gar nicht ankam – die wichtige Information über den Superstar dieser Kunstrichtung ist ja den Bildern selbst zu entnehmen, war dann ein Vorwand, gleich beide Links zu streichen, mit der Begründung

Entfernt. Bitte verlinken Sie auf Artikel in einer für alle Mitforisten verständlichen Sprache. Die Redaktion/ja

Nun, kein Problem, Bilder vom Superstar gab es ja auch hier auf englisch.

Tja, das war dann halt zuviel für die Redaktion, und ich wurde gesperrt.

Wie die Lügenpresse ökonomisch funktioniert

Ich habe mich nun schon einige Zeit lang darüber gewundert, wieso die Lügenpresse einfach so weitermacht wie bisher, und das trotz doch recht deutlicher Einbußen an Lesern, vor allem an zahlenden Lesern. Warum nutzt nicht die eine oder andere Zeitung die offen vor aller Augen liegende Möglichkeit, aus der Lügenpresse auszuscheren und einfach mal die Wahrheit zu drucken?

Oder, selbst wenn die alten Zeitungen das nicht tun: Fehlt es etwa an der Freiheit, überhaupt eine neue Zeitung zu gründen, die dann einfach die Wahrheit schreiben kann? Und, weil beim heutigen Zustand der Lügenpresse der Unterschied sofort auffiele, schnell genug genügend Leser finden könnte?

Erstaunlicherweise braucht man keine allzu große Konspirationstheorie, keine Freimaurernetzwerke, die alle Medien kontrollieren und Neueinsteiger hinterhältig um die Ecke bringen, um die augenblickliche Lage auf dem Pressemarkt zu erklären. Recht einfache ökonomische Betrachtungen reichen auch aus.

Politische Medienmacht als Einnahmequelle

Der Punkt ist, dass die Presse in einer Demokratie nicht nur ein Mittel ist, über den Verkauf von Zeitungen an interessierte Leser Profit zu machen. Sondern eben auch ein Mittel, mit der man die Politik selbst beeinflussen kann. Man mag einen Politiker nicht, aber man kontrolliert die Presse? Kein Problem, eine Verleumdungskampagne und der Politiker ist weg. Man mag eine Partei nicht? Im nächsten Wahlkampf unterstützt man die Konkurrenz, und die Partei ist weg vom Fenster.

Wer jedoch über eigene Pressemacht Politiker kontrollieren kann, hat natürlich ganz neue Einnahmemöglichkeiten: Politische Macht ist Geld wert, sehr viel Geld.

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Globalisten gegen Separatisten

Ich denke, Begriffe sind wichtig, und man sollte gut auf sie achten. Weil falsche Begriffe in die Irre führen. Und gerade wenn sich etwas verändert, sollte man darauf achten, dass eine Weiterverwendung der alten Begriffe nicht völlig daneben liegt. Bis hin zur Verwendung neuer Begriffe.

Und neue Begriffe braucht man, wenn sich die Zeiten so radikal ändern wie augenblicklich. Mit Trumps Präsidentschaft bricht eine neue Zeit an. Es geht um das Endstadium des amerikanischen Imperiums. Trump, das scheint nach der TPP-Kündigung absehbar, könnte werden, was Gorbatschow für das Sowjetimperium war: ihr Sargnagel.

Nur, wie bezeichnet man nun am besten die Seiten, die hier plötzlich miteinander kämpfen?

Soweit es die Auseinandersetzung in den USA selbst betrifft, scheint mir Pro-Amerikaner gegen Globalisten die genaueste, am wenigsten irreführende Bezeichnung der Seiten.

„Proamerikaner“ entspricht natürlich direkt Trumps Losung „America first“. Aber es stimmt durchaus auch inhaltlich. Denn das amerikanische Imperium ist eben nicht Amerika. Die Herrscher im amerikanischen Imperium sind ja die globalen Geldeliten, denen Nationalität völlig egal ist, und die einfachen Leute aus dem „Flyover America“ sind für sie genauso verachtenswertes Geschmeiß wie der ärmere Rest der Menschheit.

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