Mein zentraler Vorschlag für eine libertäre Gesellschaft ist ein Reputations-System, bei dem man für seine Verträge bei Vertragsabschluss einen Schiedsrichter festlegt, der im Konfliktfall entscheidet. Wird diese Entscheidung dann nichtbefolgt, landet der Wortbrecher auf einer globalen öffentlichen schwarzen Liste.

Dieses System taugt nicht nur für Verträge – man kann dort auch einseitig die Regeln festlegen, an die man sich selbst gegenüber jedermann bindet. Verstößt man gegen diese eigenen Regeln, kann einen jeder beim akzeptierten Schiedsrichter verklagen. Ach hier landet man auf der schwarzen Liste, wenn man das Urteil nicht akzeptiert.

Ich arbeite daran, dieses Konzept auszubauen, in die verschiedensten Richtungen – von den Software-Problemen bei der Implementierung über die Chancen und Probleme, die dadurch für Mitglieder in einer staatlich kontrollierten Umgebung entstehen, bis hin zur allmählichen Abschaffung des Staates wenn große Teile der Bevölkerung sich am Netzwerk beteiligen.

Wozu ich mich allerdings nicht geeignet fühle ist die organisatorische Arbeit bei der Realisierung des Netzwerkes. Ich kann zwar programmieren, und würde mich daran auch gerne beteiligen, aber irgendjemand muss das organisieren, und dazu bin ich kaum geeignet. Also: Manager gesucht.

Auf meiner Homepage ilja-schmelzer.de findet man auch ein paar andere Artikeln zu verschiedenen Fragen libertärer Theorie, das meiste allerdings lediglich auf Englisch.